Unser Honig

Blütenhonig oder Nektarhonig ist ein „vollständig oder überwiegend aus dem Nektar von Pflanzen stammender Honig“. (Zitat Honigverordnung Anlage 1, Abschnitt 2). Es ist eine Sammelbezeichnung für alle Honige, die Bienen aus Nektar gewonnen haben.

An unseren Bienenstandorten sammeln die Bienen überwiegend Nektar von Obstblüten, Löwenzahn und Wiesenblumen. Evtl. auch etwas Raps, wenn bspw. Bioland Weingut Schneider zwischen den Reben Raps gesät hat.

Der Blütenhonig wird als erster Honig im Jahr ende Mai geschleudert.

Der Blütenhonig ist cremig.

Warum ist Blütenhonig cremig?

Cremig ist Blütenhonig nicht von alleine. Der im Honig enthaltene Traubenzucker kristallisiert je nach Honigart mit der Zeit aus. Um eine feincremige Konsistenz zu erhalten, wird der Honig kurz vor dem kristallisieren mehrmals von Hand gerührt. Den richtigen Zeitpunkt zum rühren zu erkennen erfordert einiges an Übung.

Durch ein sorgsames und mehrmaliges rühren schleifen sich die Kristalle an den Ecken ab und können sich nicht mehr untereinander zu einer festen Masse verbinden. Fertig ist der cremige Honig.

SommerTrachthonig ist eine allgemeine Bezeichnung, die besagt, dass der Honig aus Nektar und/oder Honigtau des Sommers bereitet wurde. Der Honig wurde aus der Sommertracht gebildet. Das ist ein Sammelbegriff für alle Trachtquellen in Juni und Juli bis hinein in den August.

An unseren Bienenstandorten sammeln die Bienen für den Sommerhonig überwiegend Nektar und Honigtau von Linde, Ahorn, Roßkastanie, Sommerwiesenblüten bis hin zur Kastanie in Birkweiler und Frankweiler. In manchen Jahren sind auch Anteile vom Springkraut und der Phacelia enthalten.

Der Sommerhonig wurde Mitte Juli geschleudert. Er ist flüssig und bleibt es auch voraussichtlich eine Weile.

Hier erfahren Sie mehr über Qualitätsmerkmale von Honig.

Wir werden auch immer wieder gefragt, ob unser Honig BIO ist? Die Antwort darauf finden Sie unter Bio oder nicht Bio?